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Riester-Rente: Rentenversicherung oder Fondssparplan? 29.11.2010
Kategorien: Altersvorsorge | Kommentar: 1In den Medien wird derzeit wieder vermehrt diskutiert, ob eine Riester-Rentenversicherung oder ein Riester-Fondssparplan für förderberechtigte Altersvorsorgesparer der bessere Weg ist. Um eines vorweg zu nehmen: eine pauschale Empfehlung gibt es nicht. Beide Vorsorgearten haben ihr Für und Wider. Riesterfondssparpläne sind in der Regel (nicht immer) etwas kostengünstiger. Dadurch steht für die Verrentung zum Rentenbeginn in der Regel etwas mehr Kapital zur Verfügung. Bei der Riester-Rentenversicherung garantiert das Versicherungsunternehmen hingegen bereits heute eine Rente zum Rentenbeginn. Dies gibt dem Versicherten eine ungemein wertvolle Kalkulationssicherheit hinsichtlich seiner zu erwartenden Alterseinkünfte. Diese Sicherheit kann ein Fondssparplan nicht erreichen, da hier die Rechnungsgrundlagen für die späteren Rente erst bei Rentenbeginn festgelegt werden. Es ist also eine Geschmackssache des Sparers, welche es gründlich abzuwägen gilt.
Gute und informative Beschreibung: Kurz und fündig!
Riester Renten gibt es als Riester-Versicherung, Riester-Banksparplan, Riester-Fondssparplan und als Riester-Darlehen. Die Experten meinen, dass Riester-Banksparpläne als kostengünstig und sicher gelten. Es zahlt sich sogar eine längere Anreise aus, wo die Angebote zwar bundesweit gelten, können aber nur persönlich vor Ort abgeschlossen werden. Die Riester-Rente allgemein eignet sich umso besser, je jünger mit dem Sparen angefangen wird.